Wie funktioniert Gewaltfreie Kommunikation?

Dr. Marshall B. Rosenberg (1934 -2015) ist der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation. Er erkannte, dass es stets um die Bedürfnisse der an einem Konflikt beteiligten Menschen geht. Danach entstehen Konflikte grundsätzlich als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse aller Konfliktpartner.

Die Gewaltfreie Kommunikation (auch wertschätzende Kommunikation oder bewusste Kommunikation) hilft den Konfliktbeteiligten dabei in einem strukturierten Prozess, ihre Bedürfnisse den anderen gegenüber wertschätzend auszudrücken. Wichtig ist hier, dass das Verhalten der anderen weder interpretiert noch beurteilt wird. So kann das Gegenüber das Gesagte aufnehmen, ohne einen Angriff oder eine Forderung zu hören. Auf diese Weise öffnet sich der Weg heraus aus der Konfrontation hin zu einer Lösung.

Als Symboltier wählte Dr. Marshall B. Rosenberg die Giraffe. Von allen Landlebewesen besitzt sie das größte Herz und ist für ihn damit Sinnbild für Wohlwollen, Mitgefühl und Achtsamkeit.

Das vierschrittige Vorgehen der Gewaltfreien Kommunikation ist eine sehr universelle Methode. Sie eignet sich zur Lösung von Konflikten in Familie und Partnerschaft genau so wie im beruflichen Umfeld oder zur Hilfestellung bei schwierigen Lebensentscheidungen. Mediation zwischen zwei Parteien oder Gruppen- und Teammediation gehören ebenso zu den Einsatzgebieten der Gewaltfreien Kommunikation wie Coaching oder auch der Therapiebereich.

Dr. Marshall B. Rosenberg selbst war unter anderem ein weltweit gefragter Mediator in politischen Krisensituationen.

Bei uns können Sie die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) in in einer Reihe von Seminaren und Workshops kennen lernen und natürlich selbst ausprobieren. Das Üben in realistischen Konfliktsituationen steht bei uns im Vordergrund. Gerne gehen wir dabei auf Ihre spezifischen Fragestellungen und Anliegen ein.